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Das WIR und das Ich in einer Beziehung



Das WIR und das ICH in einer Beziehung

Unsere Kultur setzt dabei die Betonung nur auf das WIR. Das ICH in einer Beziehung soll nicht mehr wichtig sein.
So leben wir wie siamesische Zwillingen, oder wie ein Einlaufpaar, immer parallel und synchron unsere Bewegungen auf dem Eis, in der Beziehung machend. Gehen Sie doch einmal alleine in der Urlaub ohne Ihren Partner*in. Oder einmal mit Ihrer Freundesclique.
Dann heißt es sogleich in der Nachbarschaft oder bei Ihren Eltern: Habt Ihr eine Ehekrise?

Wir denken, wir brauchen ein eigenes ICH in der Beziehung nicht mehr. Und so leben wir nur noch das WIR. Das Wir wird überbetont. Doch je länger Sie sich selbst vernachlässigen, je mächtiger, und mit einem Paukenschlag, kehrt Ihr Ich zurück. Ihre Seele spürt: es droht mein ICH-Kollaps (mein Ich gibt es bald nicht mehr). Womöglich müssen Sie dann von einem Moment auf den Nächsten ausbrechen. Und verlassen Haus und Hof und Kinder von heut auf Morgen.

Das ICH muss sich genauso stark weiterentwickeln, sie sich Euer Wir weiterentwickelt und wächst. Und umgekehrt. Sonst ist die Beziehung in Gefahr.

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Unsere Gesellschaft betont dabei die Nächstenliebe sehr stark. Doch ganz richtig ist das nicht. Drehen Sie diesen Satz einmal um: „Liebe Dich selbst, wie Deinen Nächsten“, uns schon wir klar, was gemeint ist. Lieben Sie sich aus so, wie sie andere lieben?
Aber was dann?

Thomas Schlegel, Lauinger Straße 16, 89407 Dillingen an der Donau