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Ehe-(Glück) Schule

„Manche Schwierigkeiten lassen sich nicht vermeiden.
Verwirrung und Einsamkeit aber sind unnötige Belastungen.“
Steve und Shaaron Biddulph


Wann suchen Paare meine Beratungspraxis auf? Am Ende eines langen Weges.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie geduldig Mann und Frau im Durchhalten und Ertragen ihrer mangelnden Beziehung sind. Und wie sie erst dann nach einer Veränderung Ausschau halten, wenn der Erschöpfungsgrad ein totaler ist.

„Männer sind stumme Verzweifler“
Autor unbekannt


Meistens ist dann dieser ZU-SPÄT-PUNKT überschritten, wo man noch etwas retten hätte könnte. Und mir bleibt dann nur noch den Trennungsprozess in der Form begleiten, dass zwischen Beiden kein Rosenkrieg ausbricht.

Weder unsere Eltern, noch die Schulbildung oder die Gesellschaft bereiten uns auf unser Paar-Leben vor. Wir gehen ohne Wissen und Ratschlägen von erfahrenen Älteren in die offene Zukunft der Zweisamkeit. Wir machen es einfach so, wie es alle um uns herum machen.
Wir lassen es laufen.

Liebe ist ein Geschenk. Ja schön! Doch damit haben wir noch überhaupt nichts an Fähigkeiten gewonnen. Wir allerdings nehmen die Liebe her als Führerschein, der uns jetzt bestimmt zu einer Partnerschaft befähigt.
Mehr Können bringen wir nicht mit

„Liebe war nie unser Problem“
Sage ein Mann nach der Trennung


Dabei gibt es wie beim Autofahren viel zu beachten, um keinen Unfall zu bauen. Wir beachten aber im Partnerverkehr keinerlei Regeln und Gesetze:

  • Wir schenken völlig selbstverständlich alle Kraft dem Beruf. Und haben für den Abends keine Kraft mehr aufgehoben und reserviert für Frau und Kinder
  • „Reden“ mit dem Partner scheinen die Paare heutzutage auch nicht mehr zu brauchen
  • Da uns unser modernes Leben einen totalen Stress aufbürdet, tun wir nur das Nächste, was am meisten drängt und brennt. Wir verschieben aber immer, was am Wichtigsten wäre. Leben dem Wichtigen und unseren Vorsätzen nur hinterher.
  • Wie verschmelzen durch die Heirat mit dem Partner. Das WIR wird überbetont und das ICH geht unter. Mit fatalen Folgen
  • Sexualität wird völlig unterschätzt in seiner Bedeutung
  • Von Reifeschritten (des ICH`s), die je in einem bestimmten Lebensalter und auch nach ganz genauen Partnerjahren (des WIR) errungen werden müssen, wissen wir nichts. So bleiben zum Beispiel viele Männer, selbst wenn sie vierzig Jahre alt sind, meistens in einem Reifegrat eines Achtjährigen, Achtzehnjährigen oder höchsten eines Achtundzwanzigjährigen, dem sogenannten ewigen Romantiker, stecken.
  • Wir haben keine Bewusstseinskultur für unser soziales Leben. Wir denken nicht!

Auch der Frage wird sich nicht gewidmet:
Wer bin ich eigentlich, was lebe ich eigentlich da?

Ich bin ICH und dann bin ich auch noch erweitert
ein Mann / eine Frau und dann bin ich auch noch erweitert
ein Ehemann / eine Ehefrau und dann bin ich auch noch erweitert
Vater / Mutter und dann bin ich auch noch erweitert
wieder ein Anderer / eine Andere in der Arbeit


Ich muss achten auf:
unsere Ehezeiten (nach Feierabend, Essenzeiten, Wochenende, Urlaub, Gespräche…)
meine eigene Sexualität
unsere Sexualität
meine Ehe pflegen, und auch weiterentwickeln

Einen Kopf machen sollte ich mir über:
meine Kraft
Muße, Erholung, Regeneration
Tages- und Wochenplanung
usw.

Wir lassen alles nur laufen, dahinplätschern.
Wir sind „soziale Legastheniker“.

Und so sitzen Paare in der Beratung vor mir und werden sich nach vielleicht sieben oder zwanzig Ehejahren zum ersten Mal dieses zu beachtenden Regelwerkes des sozialen Menschen bewusst. Und wundern sich nicht mehr, dass sie wegen der Missachtung allen Regelwerkes in einer Sackgasse gelandet sind.
Die Paare waren chancenlos. Sie waren nicht vorbereitet. Sie waren nicht wissend.
Die Krisen und Sackgassen sind vorprogrammiert und unausweichlich in ganz bestimmten Beziehungsjahren. Denn es sind die Reifeschritte des eigenen ICH`s und die Reifeschritte des gemeinsamen WIR, die wir nicht pünktlich gemacht und erledigt haben.

Beratung in einer Praxis ist sehr gut. Doch sie kommt oftmals zu spät.
Bildung und Wissen über das, was kommt, muss vorher ansetzen.

Deshalb diese Ehe-(Glück) Schule


Damit Sie immer im Glück bleiben


Thomas Schlegel, Lauinger Straße 16, 89407 Dillingen an der Donau