Persönlichkeit bis zum Platzen: Wie ein starkes Ich die Partnerschaft rettet

Die „Ganze“ Fülle Deines Lebens

Tulpen sprengen den Rahmen.
Und werden zum Sinnbild für unser Leben.

Tulpen, die im Frühjahr unseren Markt überschwemmen, sollen für uns Sinnbild sein und von solcher Werthaftigkeit?
Na, früher, im Mittelalter wurde für eine Tulpe so viel wie für ein Pferd bezahlt.
Wau!

Ich bin froh, dass sie für mich diesen Wert noch behalten haben.
Trotz Masse, erfreuen sie uns jedes Jahr.

Jetzt erst mal ein Hallo, hier bin ich wieder,
Thomas Schlegel,
Ihr Coach und Lebensberater fürs Extreme

Sie sind „ansprechend“, und irgendwann verstehen wir auch, „…was sie tun“.

Sie sagen zu uns: Weißt Du, was die Fülle in unserem Leben ist?
Ich sage: Ja klar: Fülle ist Fülle. Das reicht doch aus fürs Leben!
Sie lassen nicht locker und sagen wiederum: „Aber weißt Du auch, was die ganze Fülle ist, so viel, dass Du fast platzt?“

Hast Du, liebe Leserin, lieber Leser, eine Tulpe mal beim Blühen, über ihre ganze Lebensdauer beobachtet?
Erst sind die Blütenblätter geschlossen, dann erwacht sie. Sie öffnet sich. Den nächsten Tag öffnet sie sich noch mehr und sie streckt sich. Und die nächsten Tage hört sie gar nicht mehr auf sich zu strecken und sich weiter zu öffneten und sich zu stecken.
Bis ihre Blätter das Äußerste aus sich herausgeholt haben und überstreckt nach unten hängen.

Ja, dachte ich. Das ist mehr als Lebens-Fülle. Wie mehr es nicht geht. Sonst platzt sie.

Ich staune jedes Jahr.

Da erinnerte ich mich an ein Plakat, das im Schaufester einer Kirche aushing. Ich ging durch die Straßen von Augsburg und meine Augen lasen so nebenbei einen Satz. Ich war schon weitergegangen, musste dann aber anhalten. „Was soll den das?“, dachte ich:
„Siehe, ich gebe Dir die ganze Fülle.“
Ich verstand nicht, warum es diese Steigerung „…ganz“ noch braucht.

Wenn man zu einem Pferd sagt, das ist ein Schimmel, dann weiß jeder, damit ist ein weißes Pferd gemeint. Manche sagen aber trotzdem: „Schau, da drüben ist ein weißer Schimmel!“. Na ja, warum nicht,

Erst die Tulpe löste für mich dieses Geheimnis.

Ich hatte um die Mitte des Lebens eine Zeit, in der ich mich so viel ärgern musste. Viele berufliche und private Beziehungen endeten vorzeitig. Ich versuchte ein Muster hinter all dem Scheitern zu erkennen.
Und ja, ich fand es: Ich bin wieder Kompromisse eingegangen, die ich hätte nicht eingehen sollen. Ich habe mich wieder in spezielle Arbeitsverhältnisse begeben, wo ich schon früher sagte, das gehe ich nie wieder ein.
Also, ich habe gegen mein ureigenes Wesen verstoßen. Ja toll!!
Aber wer bin ich? Warum hat es mit dieser Freundin wieder nicht funktioniert, und warum musste ich mich aus einem unmöglichen Arbeitsteam wieder herauskündigen?
Weil ich wieder Sachen eingegangen bin, der ich nicht bin? Zum xten Mal?

Gegen die eigene Natur handeln? Das Ende der faulen Kompromisse

Heute, mit knapp 50 Jahren, weiß ich, dass ich „kein Gänseblümchen“ bin. Mit knapp 50 Jahren weiß ich erst, was mir guttut und was nicht? Aufgeklärt durch viele Jahre von Glück und Scheitern.

Bisher war ich jahrelang mal Gänseblümchen, mal Rose. Oder auch Veilchen oder eine Tulpe. Heute geht das nicht mehr. Ich will nicht mehr scheitern. Nicht mehr die unpassenden Frauen lieben, oder die falschen Autos fahren, mich beruflich unter Wert zu verkaufen.
Ich weiß heute genau, wer ich bin, was ich will. Ich will genau diese Art von Frau. Weiß ja schon immer Ihre Haarfarbe und die Art von Typ. Ich werde in keinem Team mehr arbeiten, ich bin kein Teamplayer. Ich werde nur noch dieses Auto fahren (in Gedanken bis jetzt zumindest). Ich weiß, wohin in den Urlaub. Zu wem ich nett bin und zu wem nicht, was ich ablehne und wo ich nein sage. Weiß was mir gut tut und was nicht.
Ich werde keine Kompromisse mehr machen. Sonst handele ich gegen meine Natur und bekomme nur Abfuhren und Misserfolge. Ich will nicht mehr eine unpassende Blume sein.

Die Fülle des Lebens stand mir bis heute immer offen. Und ich habe sie wahrlich gelebt!

Spannend, nicht?

Ersinne, liebe Leserin, lieber Leser einmal, wer Du – eigentlich - bist. Denke über das Normale hinaus. Welche Blume bist du? Welches Auto bist Du, bzw. welches würdest Du gerne kaufen, fahren. Welches steht Dir? Oder gehört gar eigentlich zu Dir? Welcher Partner, Partnerin gehört eigentlich zu Dir?
- Das sagt ganz viel aus.

Natürlich kann es sein, dass Du an diesen Punkten schon voll bei dir angekommen bist.

Ich schreibe das Beispiel mit dem Auto auch deswegen, da in meine Praxis ganz oft sehr schüchterne und unsichere Männer und Frauen kommen. Doch die Autos, mit denen sie vorfahren, sind groß, stark und exklusiv. „Wau“, denke ich.
„Wie kann sich so ein „Persönchen“ getrauen, so ein Auto zu fahren!“, denke ich immer wieder. Ich weiß dann: Eigentlich ist die Person „eins“ mit den Merkmalen dieses Autos: Groß, stark, exklusiv. Aber sie lebt es nur, wenn sie in ihr Auto einsteigt. Quasi im geheimen. Wenn sie wieder aussteigt, dann…
Ihr Auto sagt mehr über ihre eigentliche Persönlichkeit aus, als das, was sie wirklich lebt.

Wir sagen uns oft: „Eigentlich bin ich das und das, aber…“

Ja, es geht jetzt ins Extreme.

In einem Film hörte ich den so schönen Satz, den eine Frau zufrieden über ihr zurückliegendes Leben sagte: „Ich habe mich ausgebreitet in der Fülle meines Lebens“.

Eine Schamanin sagte einmal zu mir:
„Das ist unser Recht! Von Geburt an. Es steht uns, es steht jedem Menschen zu!“

Liebe Leserin, lieber Leser: Wähle Deine Blume. Du bist bei ihr angekommen. Und handele nicht mehr anders. Blühe ganz und lebe sie selbstsicher und zufrieden

Ihr Thomas Schlegel

Noch eine interessante Zusatz-Erkenntnis – aber auch entscheidend.

Noch eine interessante Zusatz-Erkenntnis – aber auch entscheidend.

Durch diese Festlegung auf dein eigentliches Selbst, gehst Du auch eine extreme Einengung und Beschränkung eint. Du fährst keinen Citroen mehr und liebst kein braunhaariges Mädchen mehr. Du gehst kaum mehr Experimente ein und nur einen geraden Weg, ohne Umwege und wenig Kurven. Lernprozesse oder eventuell wildes Leben gehen damit verloren. Aber braucht es die noch?
Zu Lernprozessen im Leben:
Als Du noch die Blumenarten in Dir gewechselt hast, war es, als schautest Du damit über den Tellerrand. Du hast Sachen erlebt, die gar nicht dir entsprachen, wie sich später herausstelle. Aber der große Vorteil an alledem war: Du hast Dinge erlebt und Dich darauf eingelassen, die Du heute nie mehr tun würdest. Du bist hinter Horizonte gegangen und hast dadurch großes Wissen und Wachstum angehäuft, wo Du heute wegen Deiner Kompromisslosigkeit nicht mehr hingehen würdest. Bereichernde Irrwege hast heute Du satt.

Stell Dir vor, Du hättest früher schon ausschließlich Deine Blumensorte und Dein Ego so gelebt, Du hättest viele Welten, Glücks- und Schattenseiten und manche Menschen nie erlebt. Wärst um vieles dümmer und hättest weniger Fähigkeiten erlernt.

Somit ist gut, dass wir am Lebensanfang nicht wissen, wer wir sind. Und wir uns über die Jahre suchen und suchen. Wir brauchen anscheinend den Vergleich. Mal zusammen mit diesem Mädchen, dann leider wieder mit einem anderen, Mal in dieser Stadt, dann wieder woanders, mal diesen Job und auch immer mit einer anderen Automarke.

Heute kann ich und will ich von meiner speziellen Blumenart nicht mehr abweichen. Und diese hat auf jeden Fall auch Stacheln.

Die Tafel - Skizzen in meiner Paar-Beratung

Wie bleiben wir trotz Partnerschaft in der Fülle unseres Lebens?

Entwicklung Deiner ICH-Linie und WIR-Linie
für ein Leben in ganzer Fülle

Ergänzende Erklärung:

Bei dieser Skizze ereignet sich in der Partnerschaft keine Katastrohe. Der Bruch einer Beziehung und das Verlieren des eigenen Ich`s * bleibt aus. Am Anfang einer Ehe oder Familie übertreiben wir immer die Bedeutung des Wir. Ist ganz verständlich. Das haben wir uns ja in all den Teenagerjahren erträumt.

Doch dieses ICH oben hat sich wieder aufgefangen, gerettet, und nicht alles dem WIR geopfert: Das ICH ist wieder in den alten Beruf eingestiegen oder hat seine Ausbildung nun fertig gemacht….

Nur wenn alle 3 Linien langfristig auf gleicher Höhe laufen, mit derselben Wertigkeit behandelt wird, hat eine Beziehung langfristig Bestand. Nicht die Linie des Mannes darf stark dominieren und abweichen, genauso nicht die der Frau. Ebenso darf das WIR nicht alles schlucken, und die Personen sehen sich selbst nicht mehr. In einer Beziehung leben 3 Personen: Ich + Ich + wir. Jede besitzt den gleichen Wert. Sorgen Sie auch gut für sich selbst.

* Siehe Tafel bei Podcast: „Hinauswurf aus dem Paradies“.

Musik berührt unsere Seelen: „Stufenlieder“ – inspiriert von Hermann Hesse:

Lieder für besondere Lebensphasen

Ein Ziel kompromisslos verfolgt und mich selbst dabei gefunden. Erlebt im Mai 2026

Was bleibt von alle dem, wenn man die „Ganze“ Fülle erreicht hat